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Die Delphintherapie ist eine, der noch am wenigsten erforschten Therapien überhaupt: Umfassende, unabhängige Ergebnisse fehlen bis heute.

Dennoch sprechen Eindrücke und Schilderungen von Personen, welche eine Delphintherapie miterleben durften, für sich. Die Delphintherapie ist ein Hoffnungsschimmer für viele behinderte Kinder und deren Familien.

Die Delphintherapie ist erst in den letzen Jahren durch Berichte in den Medien so richtig bekannt geworden. Ihre Geschichte geht aber bis in die 60er Jahre zurück. Hier wird ihre geschichtliche Entwicklung, wiederum am Beispiel der Dolphin Human Therapy, nachgezeichnet.

In den 60er Jahren kam es in Amerika zu einem Aufbruch in der Psychologie und Psychiatrie. Dazu zählte auch die Tiertherapie. Ein New Yorker Psychiater namens Dr. Boris Levinson stellte damals fest, dass die reine Anwesenheit von Haustieren während einer therapeutischen Sitzung von Vorteil war. Bestimmte Tiere, wie zum Beispiel Katzen, konnten Klienten beruhigen und ihnen helfen, sich zu öffnen.

Aufgrund dieser wichtigen Feststellung zogen die Psychologen los, um eine ganze Reihe von Tieren auf ihre psychologische Wirksamkeit zu testen. Anfang der 70er Jahre führte Dr. Betsy Smith erstmals Versuche mit Delphinen durch. In Florida startete sie das Forschungsprojekt The Dolphin Project und machte Versuche mit Autisten.Die Delphintherapie ist erst in den letzen Jahren durch Berichte in den Medien so richtig bekannt geworden. Ihre Geschichte geht aber bis in die 60er Jahre zurück. Hier wird ihre geschichtliche Entwicklung, wiederum am Beispiel der Dolphin Human Therapy, nachgezeichnet.


Im Jahr 1978 begann der praktizierende Neuropsychologe und Verhaltensforscher David E. Nathanson die Auswirkungen von Delphinen auf behinderte Kinder zu untersuchen. Ocean World in Fort Lauterdale wurde zu einem wichtigen Ausgangspunkt für weitere kontrollierte Sprachexperimente, welche der Uniprofessor durchführte. Dabei waren Delphine Lehrer und Therapeuten für Kinder mit dem Down- Syndrom. Seine neu entwickelte, delphingestützte Therapie nannte er fortan Dolphin Human Therapy (DHT). Es stellte sich heraus, dass die jungen Patienten mit Hilfe der Delphine viermal so schnell lernten, als ohne sie. Dabei konnten sie das neu Gelernte eindeutig besser behalten.

Völlig begeistert von seinen Forschungsergebnissen stellte Nathanson diese 1980 an verschiedenen Kongressen vor.

Acht Jahre später, also 1988, wurde die von ihm organisierte, sechsmonatige Studie am Dolphin Research Center (DRC) in Grassy Key, Florida durchgeführt. Die Teilnehmer des Forschungsprojekts waren sechs Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren, die, wie schon bei früheren Experimenten, am Down- Syndrom litten. Aber auch Kinder, welche Hydrocephalie („Wasserkopf“) oder Sprach- oder Gedächtnisstörungen hatten, waren am Projekt beteiligt. Während einem halben Jahr besuchte Dr. Nathanson mit seinen Patienten einmal pro Woche das DRC. Seine Feststellungen von 1978 wurden bestätigt: Die Kinder konnten sich beim Spiel mit den Delphinen überdurchschnittlich gut konzentrieren und entspannen. Zudem wurde ihr Immunsystem gestärkt und ihre Aufnahmefähigkeit verbessert. Die Delphine schienen einen positiven Einfluss zu haben. Auch die Arbeit selbst am und im Wasser wirkte positiv auf die kleinen Patienten, aber die Anwesenheit von Delphinen verstärkte den Effekt erheblich.

1993 wurde nochmals eine ähnliche Studie durchgeführt, welche mit der Studie von 1988 als Grundlage für die Entwicklung eines umfassenden Behandlungsprogramms im DRC diente. Im Jahr 1987 erfolgte ein weiterer Umzug der DHT. Das neue Zuhause wurde das in Key Biscayne, Florida gelegene Seeaquarium. Die Therapie wurde ebenfalls in einer Aussenstation in Xcaret, Mexiko angeboten.

Zwischen 1989 und 1994 konnten während fast fünftausend durchgeführten Therapiestunden mehr als fünfhundert Kinder und Erwachsene aus der ganzen Welt an der DHT von Dr. Nathanson teilnehmen.

Der Erfolg der DHT wurde bis 1994 so gross, dass die Warteliste sieben Jahre betrug. Um dieser riesigen Nachfrage nachzukommen, musste die DHT ins Dolphins Plus nach Key Largo, Florida umziehen. Das dort neu konstruierte Vollzeitprogramm diente von nun an auch einer wachsenden Anzahl von Behinderungen.

Seit 1998 arbeitet die DHT im Dolphin Cove in Key Largo. Pro Jahr erwarten die dort lebenden Delphine durchschnittlich vierhundert Kinder, welche während zwei oder drei Wochen zur täglichen Therapiesitzung kommen.

Im Jahr 1978 begann der praktizierende Neuropsychologe und Verhaltensforscher David E. Nathanson die Auswirkungen von Delphinen auf behinderte Kinder zu untersuchen. Ocean World in Fort Lauterdale wurde zu einem wichtigen Ausgangspunkt für weitere kontrollierte Sprachexperimente, welche der Uniprofessor durchführte. Dabei waren Delphine Lehrer und Therapeuten für Kinder mit dem Down- Syndrom. Seine neu entwickelte, delphingestützte Therapie nannte er fortan Dolphin Human Therapy (DHT). Es stellte sich heraus, dass die jungen Patienten mit Hilfe der Delphine viermal so schnell lernten, als ohne sie. Dabei konnten sie das neu Gelernte eindeutig besser behalten.

Völlig begeistert von seinen Forschungsergebnissen stellte Nathanson diese 1980 an verschiedenen Kongressen vor.

Acht Jahre später, also 1988, wurde die von ihm organisierte, sechsmonatige Studie am Dolphin Research Center (DRC) in Grassy Key, Florida durchgeführt. Die Teilnehmer des Forschungsprojekts waren sechs Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren, die, wie schon bei früheren Experimenten, am Down- Syndrom litten. Aber auch Kinder, welche Hydrocephalie („Wasserkopf“) oder Sprach- oder Gedächtnisstörungen hatten, waren am Projekt beteiligt. Während einem halben Jahr besuchte Dr. Nathanson mit seinen Patienten einmal pro Woche das DRC. Seine Feststellungen von 1978 wurden bestätigt: Die Kinder konnten sich beim Spiel mit den Delphinen überdurchschnittlich gut konzentrieren und entspannen. Zudem wurde ihr Immunsystem gestärkt und ihre Aufnahmefähigkeit verbessert. Die Delphine schienen einen positiven Einfluss zu haben. Auch die Arbeit selbst am und im Wasser wirkte positiv auf die kleinen Patienten, aber die Anwesenheit von Delphinen verstärkte den Effekt erheblich.

1993 wurde nochmals eine ähnliche Studie durchgeführt, welche mit der Studie von 1988 als Grundlage für die Entwicklung eines umfassenden Behandlungsprogramms im DRC diente. Im Jahr 1987 erfolgte ein weiterer Umzug der DHT. Das neue Zuhause wurde das in Key Biscayne, Florida gelegene Seeaquarium. Die Therapie wurde ebenfalls in einer Aussenstation in Xcaret, Mexiko angeboten.

Zwischen 1989 und 1994 konnten während fast fünftausend durchgeführten Therapiestunden mehr als fünfhundert Kinder und Erwachsene aus der ganzen Welt an der DHT von Dr. Nathanson teilnehmen.

Der Erfolg der DHT wurde bis 1994 so gross, dass die Warteliste sieben Jahre betrug. Um dieser riesigen Nachfrage nachzukommen, musste die DHT ins Dolphins Plus nach Key Largo, Florida umziehen. Das dort neu konstruierte Vollzeitprogramm diente von nun an auch einer wachsenden Anzahl von Behinderungen.

Seit 1998 arbeitet die DHT im Dolphin Cove in Key Largo. Pro Jahr erwarten die dort lebenden Delphine durchschnittlich vierhundert Kinder, welche während zwei oder drei Wochen zur täglichen Therapiesitzung kommen.